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Multiple Sklerose

Spastiken lindern, Beweglichkeit fördern.

Du willst es ausprobieren?

Wir sind für dich da!

Standort:
Gesundheitsreich Nord GmbH

Bei der Lohmühle 7, 23554 Lübeck
0451 88058822
luebeck@gesundheitsreich.de

 

Öffnungszeiten:
Mo–Fr 9–19 Uhr

Sa 10–14 Uhr

Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems. Viele Betroffene leiden unter Symptomen wie Muskelsteifigkeit, Spastiken, Koordinationsproblemen und Fatigue. Medikamente können lindern, aber oft nicht alles auffangen.

Die Kältetherapie im eisreich kann als ergänzende Maßnahme gezielt eingesetzt werden, um die Beweglichkeit zu verbessern und das Nervensystem positiv zu beeinflussen. Ganzkörper-Kälte bietet einen natürlichen Reiz, der regulierend, entspannend und aktivierend zugleich wirkt – individuell angepasst und wissenschaftlich begründet.

Wie Kälte bei Multipler Sklerose wirkt – fundiert erklärt

Muskelspannung reduzieren

Bei MS kommt es häufig zu einer erhöhten Muskelgrundspannung – sogenannte Spastiken. Die Ganzkörper-Kälte in der Kältekammer wirkt entspannend auf die Muskulatur und senkt überaktive neuronale Signale. Das kann die Spastik mindern und die Beweglichkeit verbessern.

Ergebnis: Weniger Verkrampfungen, geschmeidigere Bewegungsabläufe, weniger Anstrengung im Alltag.

Nervenleitfähigkeit positiv beeinflussen

Kälte kann die elektrische Reizweiterleitung im zentralen Nervensystem modulieren. Bei MS-Patient*innen, deren Nervenhüllen (Myelinscheiden) angegriffen sind, zeigt sich in Studien, dass Kälte eine vorübergehend stabilisierende Wirkung auf die Nervenleitung haben kann – besonders in Kombination mit Physiotherapie. 

Ergebnis: Gesteigerte Koordinationsfähigkeit, bessere Reaktion, kontrolliertere Bewegung.

Kognitive Frische & weniger Fatigue

Ein weiteres häufiges Symptom der MS ist die Fatigue – eine bleierne Erschöpfung, die auch durch Schlaf nicht verschwindet. Die Kälteanwendung fördert die Ausschüttung aktivierender Neurotransmitter wie Noradrenalin – für mehr mentale Klarheit und eine subjektiv empfundene Energiezunahme.

Ergebnis: Mehr Wachheit, klareres Denken, bessere Tagesstruktur.

Wissenschaftliche Erkenntnisse zur Kryotherapie bei MS

Untersuchungen an Reha-Kliniken und neurologischen Zentren zeigen: Kälteanwendungen bei MS-Patient*innen führen zu vielen positiven Effekten.

Zum Beispiel zu

  • einer Reduktion muskulärer Spastiken,

  • einer verbesserten Mobilität,

  • einer größeren Bewegungsfreiheit,

  • und zu einer spürbaren Steigerung des subjektiven Wohlbefindens.

Auch die Kombination von Kälte mit Bewegungstherapie zeigt in Studien positive Synergieeffekte – ohne bekannte Nebenwirkungen.

Fazit: Die Kälte wirkt dort, wo Medikamente allein oft nicht ausreichen: an der Verbindung von Körper und Nervensystem.

Vorteile für Menschen mit Multipler Sklerose

  • Spastiken sanft reduzieren

  • Muskeln entspannen & Bewegungsabläufe verbessern

  • Koordination fördern & Alltag erleichtern

  • Fatigue entgegenwirken & Fokus stärken

  • Ergänzend zur ärztlichen & therapeutischen Behandlung

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